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Übergangszeit im Garten … Schnäbeln, Vögeln, Nester bauen

05.03.2019 16:46

Die frühlingshaften Temperaturen mitten im Winter kamen schon ein wenig unheimlich daher. Der Veränderungen des Klimas durch die Erderhitzung sind für uns alle spürbar. Der radikale Heckenrückschnitt, der bis zum 1. März erledigt sein musste, erfolgte im T-Shirt und die Schaffenspause bei 20 °C auf der Gartenbank. Jahreszeitlich waren die Schneeglöckchen, die bereits ihre Köpfe aus noch winterlich brachliegenden Beeten streckten, nichts Außergewöhnliches. Die Osterglocken, die durch die Sonne gelockt vor der Zeit die Erde durchstoßen hatten, waren schon eher ungewöhnlich früh. Mittlerweile ist die gelbe Blütenpracht aufgegangen, der Rhabarber hat sich aus dem Erdreich hervorgearbeitet.

Auch die Vogelwelt ist in Bewegung. Es tut sich einiges, es wird lauter und flatterhafter. Die Ringeltaubenpaare schnäbeln intensiv und stürzen bei der ein oder anderen Paarungsaktivität schon einmal ungelenk vom Ast. Die Krähenvögel, die genauso wie die Tauben lebenslange Brutgemeinschaften bilden, machen sich lautstark bemerkbar und sammeln eifrig Material für den Nestbau. Die Meisen inspizieren bekannte Stellen, an denen jedes Jahr liebgewonnene Nisthilfen hängen. Am Freitag hat ein Nistkasten den Weg aus dem Gartenschuppen an den Blutahorn gefunden, der in unmittelbarer Nähe zu zwei Apfelbäumen steht. Die Obstbäume bieten den Meisen und ihren Jungvögeln eine gute Nahrungsgrundlage mit den dort beheimateten Insekten und den entsprechenden Insektenlarven ... Samstag in der Frühe war der Kasten bereits bezogen. 100 qm Platz etwa benötigt ein Nistkasten und der Abstand zur nächsten Nisthilfe sollte 10 m betragen. Auch ein wetterabgewandte Balkonwand ist ein guter Platz, wenn genügend Raum zum An- und Abfliegen gewährleitet ist. 

Dann kam das Sturmtief Bennet, das aber dem jungen Meisenglück keinen Strich durch die Rechnung gemacht.Zwar bog sich die kahlen Bäume im Garten, aber sie gaben den Winden elastisch nach. Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, machten die Gartenbewohner*innen wieder an die Arbeit. Schnäbel voller Baumaterial werden angeliefert! Mal schauen, wie sich die Jungvögelchen in ein paar Wochen anhören.


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